Unternehmen / Technology
FFG Austrian Research Promotion Agency
Nationale Förderagentur Österreichs für wirtschaftsnahe Forschung, die das Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS und das Verteidigungsforschungsprogramm FORTE abwickelt.
Wien, AustriaSysteme: Technology
Über das Unternehmen
Über FFG Austrian Research Promotion Agency
Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG, Austrian Research Promotion Agency) ist die nationale Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Sie steht im Eigentum der Republik Österreich und hat ihren Sitz in Wien.
Im Bereich Sicherheit und Verteidigung wickelt die FFG das zivile Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS und das nationale Verteidigungsforschungsprogramm FORTE ab, das seit 2018 Teil der österreichischen Forschungsförderung ist. FORTE wird vom Bundesministerium für Finanzen finanziert, mit dem Verteidigungsministerium und dem Bundesheer als militärischem Bedarfsträger; es soll KIRAS ergänzen und die Chancen österreichischer Teilnehmer im Europäischen Verteidigungsfonds verbessern. Die FORTE-Ausschreibung 2026 ist vom 5. Oktober 2026 bis 26. Februar 2027 geöffnet, mit bis zu 2 Millionen Euro je Projekt.
Zu der über diese Programme geförderten Drohnenforschung zählen die akustische Drohnendetektion von JOANNEUM RESEARCH (Projekte in KIRAS und FORTE) und im Luftfahrtprogramm Take Off das U-Space-Projekt zur Drohnenverifizierung UAS-CheckPoint mit AIT, Frequentis und Austro Control.
In den Nachrichten2 Beiträge

NIKE-ROBComm: Drohnen-Schwärme im urbanen Einsatz vernetzen
Eine robuste und autonome Kommunikation und Navigation von Drohnen- und Roboterschwärmen im urbanen Umfeld zu entwickeln, das war das Ziel im Forschungsprojekt NIKE-ROBComm. Mehr als zwei Jahre Forschung brachten nun erste Ergebnisse ein, die dabei helfen, Gefahrenbereiche zu erkunden und schneller ein Lagebild zu erhalten. Wir befragten Projektleiter Christian Raffelsberger über Ziele und Herausforderungen des Projekts und darüber, inwieweit auch militärische Anwendungen denkbar sind.

Drohnendetektion per Mikrofon: Joanneum Research hört den Luftraum passiv ab
Mikrofonarrays und KI statt Radar: Joanneum Research setzt bei der Drohnendetektion auf passive Akustik. Ab Dezember 2025 sollen im Projekt UAS-Check Point verteilte, energieautarke Sensorknoten den nächsten Schritt bilden.