Drohnenabwehr: Arquus entwickelt mit Hornet-T1-Turm Selbstschutz für die französische Armee
Mit Hornet Air Guard soll die französische Armee rasch eine eigene Drohnenabwehr zur Selbstverteidigung erhalten. Arquus und die DGA setzen dafür auf erprobte Bausteine aus dem Scorpion-Programm und den T1-Turm von Griffon und Serval.

Eine neue französische Fähigkeit zur Drohnenabwehr im Selbstschutz entsteht derzeit mit Unterstützung von Arquus. Das Unternehmen arbeitet dafür mit der DGA (Direction générale de l’armement, Generaldirektion für Rüstung) und der französischen Armee zusammen. Grundlage des Projekts sind bewährte technologische Bausteine aus dem Scorpion-Programm sowie der Turm Hornet T1.
Das Vorgehen gehört zu einer agilen Innovationsdynamik, die sich auf eine strukturierte nationale Turmindustrie stützt, wie sie seit mehr als zehn Jahren besteht. Den Landstreitkräften soll damit schnell eine wirksame Lösung zur Verfügung stehen, die an die sich verändernden Bedrohungen angepasst ist.

Nach Angaben von Arquus verlangt die weite Verbreitung von Drohnen in Einsatzgebieten nach neuen Antworten, die schnell und flexibel sind.
Hornet Air Guard für die Drohnenabwehr
In diesen Rahmen fügt sich die Initiative Hornet Air Guard ein. Sie beruht auf dem T1-Turm, der auf den Fahrzeugen Griffon und Serval der französischen Armee bereits im Einsatz steht. Erwähnt hatte sie der Generalstabschef des Heeres im vergangenen September auf seiner Pressekonferenz – ein Zeichen dafür, dass die Streitkräfte konkrete Lösungen auf Grundlage erprobter Ausrüstung entwickeln wollen.
Entwickelt und gebaut werden die Geschütztürme der Hornet-Reihe von Arquus, qualifiziert hat sie die französische Armee im Rahmen des Scorpion-Programms. Mit diesen Türmen der neuen Generation sind Griffon und Jaguar ausgestattet, die zu den jüngsten Fahrzeugen der französischen Armee zählen.
Bestücken lassen sich die Hornet-Türme von Arquus mit vollautomatischen Waffen der Kaliber 7,62 Millimeter (1.000 Schuss), 12,7 Millimeter (300 Schuss) und 40 Millimeter (64 Schuss) sowie mit Nebelwerfern. Zur Ausstattung gehören gepanzerte Elektronik, elektrooptische und Infrarot-Bildgebung sowie eine Fernsteuerung. Für eine hohe Trefferwahrscheinlichkeit sorgen Gyrostabilisierung und automatische Zielverfolgung beweglicher Ziele.
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