Drohnenabwehr für Militärfahrzeuge: Grazer Start-up Guardaero schließt Seed-Runde ab
Angels United und BKIemen führen die Runde an, mehrere Business Angels steigen mit ein: Guardaero holt Kapital für aktive Drohnenabwehr im Nahbereich – und plant noch heuer die nächste Finanzierung im Millionenbereich.

Eine Seed-Finanzierungsrunde hat Guardaero erfolgreich abgeschlossen. Das Defence-Start-up aus Graz arbeitet an Drohnenabwehr für Militärfahrzeuge. Als Lead-Investoren führten die Angels United GmbH und die BKIemen Beteiligungsgesellschaft mbH die Runde an, außerdem stiegen mehrere renommierte Business Angels ein. Über den gesamten Prozess hinweg stand die Wirtschaftsrechtskanzlei E+H dem Unternehmen zur Seite.
Im Fokus von Guardaero stehen aktive Schutzsysteme für Militärfahrzeuge, die eigens zur Abwehr von Drohnenangriffen im Nahbereich konzipiert sind. Weil sich die modularen Lösungen in verschiedene Plattformen integrieren lassen, eignen sie sich auch für bereits vorhandene Fahrzeugflotten.
Wie viel Kapital eingeworben wurde, bleibt offen – genannt wird nur ein niedriger Millionen-Betrag. Fließen soll das Geld vorrangig in die Weiterentwicklung der Technologie. Noch im Laufe dieses Jahres will das Unternehmen eine weitere Finanzierungsrunde im Millionenbereich angehen.
Drohnenabwehr im Nahbereich als Mission
Die strategische Bedeutung der Finanzierung hebt Guardaero-Geschäftsführer Lukas Kerschdorfer hervor:
In Europa sind Drohnenbedrohungen schon lange keine Zukunftsfrage mehr. Wirksamer Schutz für unsere Soldaten fehlt im Nahbereich bislang. Mit der Finanzierung treiben wir unsere Mission – den Schutz von Menschenleben vor Drohnenangriffen – verantwortungsvoll voran— Lukas Kerschdorfer, Geschäftsführer von Guardaero
Federführend beraten haben Guardaero bei E+H Steve Jeitler, Experte für Venture Capital und Start-ups, und Florian Vidreis; zusätzliche Unterstützung kam von Susanna Falkenburg. Jeitler sagt:
Wir freuen uns sehr, Guardaero, eines der aufstrebendsten Start-ups Österreichs, bei ihrer Seed-Finanzierungsrunde beraten zu haben und wünschen dem gesamten Guardaero-Team alles Gute für seinen angestrebten Wachstumskurs— Steve Jeitler, E+H
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