Drohnenabwehr per Laser: Inleap Photonics und Stark gehen strategische Partnerschaft ein
Auf der Hannover Messe 2026 haben das Start-up Inleap Photonics und der Loitering-Munition-Hersteller Stark ihre Zusammenarbeit verkündet. Inleap Fastlight Shield soll in Starks unbemannte Systeme wandern, langfristig sind gemeinsame Lösungen zur Drohnenabwehr geplant.

Eine strategische Partnerschaft in der Drohnenabwehr haben Inleap Photonics und der Loitering-Munition-Hersteller Stark auf der Hannover Messe 2026 öffentlich gemacht. Kern der Vereinbarung: Inleap Fastlight Shield wird in die unbemannten Systeme von Stark integriert, darunter auch die Systemfamilie Vanta, ein unbemanntes Überwasserfahrzeug (USV).
Inleap Fastlight Shield ist eine ultraschnelle Technologie, mit der sich Drohnen per Laser in weniger als einer Sekunde gezielt abfangen lassen. Darüber hinaus steuert das Start-up aus Hannover umfassendes Know-how in Laserstrahllenktechnologie und Lasersystemtechnik bei. Daraus sollen technologisch präzise und praxisnahe Lösungen hervorgehen, die sich rasch in reale Einsatzkontexte übertragen lassen.
Marius Lammers, Co-Gründer und CEO von Inleap Photonics, erklärt: „Mit Stark gewinnen wir einen Partner, der Erfahrung, Systemverständnis und Anwendungsperspektive zusammenführt”. Er ergänzt: „Für uns ist diese Partnerschaft ein wichtiger Schritt, um Inleap Fastlight Shield zügig in relevante Anwendungen zu bringen, in bestehende Plattformen zu integrieren und gemeinsam Lösungen weiterzuentwickeln, die hochtechnologisch und im Einsatz belastbar sind.”
Langfristige Kooperation für Drohnenabwehr-Lösungen
Laut einer aktuellen Aussendung ist die Zusammenarbeit langfristig angelegt; auch weitere Lösungen gegen Drohnen sollen gemeinsam entwickelt werden können. Angestrebt wird, Technologien zur Drohnenabwehr (C-UAS) für militärische Nutzer und Betreiber kritischer Infrastrukturen wesentlich schneller auf den Markt zu bringen und zu skalieren.
Jan-Patrick Helmsen, CSO von Stark, betont: „Entscheidend ist, dass neue Technologien nicht isoliert betrachtet werden, sondern sich schnell in bestehende Systeme und operative Anforderungen einfügen”. Weiter sagt er: „Wir verfolgen einen integrierten Ansatz, bei dem verschiedene Technologien gezielt zusammengeführt werden. Die laserbasierte Abwehr von Inleap Photonics ergänzt unsere Systeme und stärkt unsere Fähigkeit, Lösungen sofort bereitzustellen.”
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