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Counter-UAS

Drohnenabwehr aus Brandenburg: Onberg Autonomous Systems setzt auf der ILA 2026 auf integrierte Systeme

Sensorik, Lagebild, Command & Control und autonome Luft- und Bodensysteme in einem Verbund: Das Joint Venture von HD Advanced Technologies und Ondas stellt in Berlin seinen ganzheitlichen Ansatz zur Drohnenabwehr für kritische Infrastrukturen vor.

Onberg shows integrated drone defense at the ILA 2026
© Onberg Autonomous Systems

Mit einem ganzheitlichen Konzept zur Drohnenabwehr tritt Onberg Autonomous Systems auf der ILA 2026 (-> ILA 2026: Drohnen als Schlüsseltechnologie) an, die heute in Berlin beginnt. Das in Brandenburg ansässige Gemeinschaftsunternehmen, ein Joint Venture der Partner HD Advanced Technologies und Ondas, adressiert damit den Schutz kritischer Infrastruktur und sicherheitsrelevanter Einsatzräume. Sein Schwerpunkt: das Ineinandergreifen von Sensorik, Lagebild, Command & Control und autonomen Systemen in der Luft wie am Boden.

Michael Wellenzohn, CEO von Onberg, begründet den Ansatz so: „Die aktuelle Sicherheitslage zeigt, dass moderne Drohnenabwehr nur im Zusammenspiel integrierter Systeme ihre volle Wirkung entfalten kann”. Weiter führt er aus: „Wir verbinden erprobte Technologie aus Israel und den USA mit industrieller Stärke, Integrationskompetenz und Skalierungsfähigkeit aus Deutschland. Damit schaffen wir die Grundlage, moderne Sicherheitslösungen für Europa nicht nur zu entwickeln, sondern auch in die Anwendung zu bringen.”

Drohnenabwehr im Verbund statt Einzellösungen

Einzelne Technologien werden bei Onberg nicht getrennt voneinander gedacht: Erkennung, Lagebild, Command & Control und autonome Wirksysteme fügt das Unternehmen zu einem integrierten Gesamtsystem zusammen. Angestrebt wird, Bedrohungen früh zu erfassen, Informationen ohne Verzögerung zu verarbeiten und in einer gemeinsamen Systemumgebung aufeinander abgestimmte Maßnahmen zu ermöglichen.

Erprobte Technologien aus Israel treffen dabei auf industrielle Stärke, Integrationskompetenz und Skalierungsfähigkeit aus Deutschland. In einer Aussendung des Unternehmens heißt es dazu: „So entstehen Lösungen, die nicht nur technologisch leistungsfähig sind, sondern auch die Voraussetzungen für eine industrielle Fertigung und den breiten Einsatz in Europa schaffen”.

Autonome Luft- und Bodensysteme für den Einsatz

Über den integrierten Abwehransatz hinaus zeigt Onberg autonome Systeme für Luft und Boden, die Aufklärung, Unterstützung im Einsatz und die Sicherung sensibler Einsatzräume übernehmen können. Der Blick soll sich damit von der reinen Abwehr von Drohnen hin zu integrierten Sicherheitslösungen weiten, die beide Domänen umfassen.

Ausgestellt werden etwa Sentrycs zur Erkennung und Abwehr per Funk, Iron Drone als autonomes Abfangsystem, Insight mit KI-gestützter Sensorik und Optimus als autonomes Luftsystem. Dazu kommen mehrere unbemannte Bodensysteme, unter ihnen Plattformen für unbemannte Landfahrzeuge (UGV) sowie IRIS- und MTGR-Plattformen. Eine Command-&-Control-Umgebung, in der verschiedene Systeme zu einem gemeinsamen Lagebild verschmelzen, ergänzt den Auftritt. Wieder geht es vorrangig darum, kritische Infrastruktur und sicherheitsrelevante Räume zu schützen – bei Industrie, Behörden und Sicherheitsorganisationen ebenso wie im Verteidigungsbereich.

Zum Abschluss betonte Oshri Lugasy, CEO von Ondas Autonomous Systems: „Sicherheit entsteht heute nicht mehr durch einzelne Technologien, sondern durch ihre intelligente Integration”. Und weiter: „Mit Onberg schaffen wir eine Plattform, die unterschiedliche Fähigkeiten in einem gemeinsamen Systemansatz zusammenführt und damit neue Möglichkeiten für moderne Sicherheitslösungen eröffnet.”

Fotocredits

© Onberg Autonomous Systems
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