Micael Johansson führt die ASD: Saab-Chef an die Spitze des europäischen Industrieverbands gewählt
Der europäische Verband der Luftfahrt-, Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bekommt einen neuen Präsidenten aus Schweden. Micael Johansson bleibt dabei CEO von Saab und will die ASD als treibende Kraft weiterentwickeln.

Neuer Präsident und Vorsitzender des Vorstands der Aerospace, Security and Defence Industries Association of Europe (ASD) ist Micael Johansson. Gewählt wurde damit der CEO des schwedischen Rüstungskonzerns Saab.
Die Wahl fiel bei der ASD-Vorstandssitzung und der ASD Convention 2025 in London; die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Bisher war Johansson Vizevorsitzender des ASD-Boards, am 15. Juni 2025 übernimmt er das neue Amt. Als Präsident und CEO von Saab bleibt er davon unberührt tätig.
Für Europa fällt die Ernennung in eine Zeit, in der die sicherheitspolitischen Herausforderungen zunehmen. An der Spitze des Verbandes will Johansson Innovation, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit voranbringen und eine gemeinsame Vision für ein sicheres Europa fördern.
„Es ist mir eine Ehre, dieses Amt zu übernehmen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die ASD eine führende Rolle bei der Stärkung europäischer Fähigkeiten und Wettbewerbsfähigkeit einnimmt”, sagte der Saab-Chef. Ergänzend hielt er fest: „Mein Ziel ist es, die ASD als treibende Kraft weiterzuentwickeln, um die Interessen unserer Branche zu wahren – im Einklang mit einer strategischen Ausrichtung der europäischen Verteidigungs-, Sicherheits- und Luftfahrtindustrie.”
Micael Johansson übernimmt einen Verband mit Gewicht
Als zentrale Interessenvertretung der Luftfahrt-, Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Europa steht die ASD für mehr als 4.000 Unternehmen aus 21 europäischen Ländern. In enger Abstimmung mit Institutionen und politischen Entscheidungsträgern setzt sich der Verband für ein sicheres und innovatives industrielles Ökosystem in Europa ein.
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