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Technology

CBRN-Aufklärung mit Drohnen: Frequentis-Tochter CNS stellt Aufklärungs- und Überwachungssystem fertig

Im Auftrag der Europäischen Verteidigungsagentur hat die Frequentis-Gruppe eine Datenfusionszelle für die CBRN-Aufklärung entwickelt. Laut Bundesheer verkürzt das System die Zeit bis zum Ergebnis von zwei Stunden auf 40 bis 45 Minuten.

CBRN reconnaissance with drones: Frequentis subsidiary CNS completes reconnaissance and surveillance system

Fertiggestellt ist ein Aufklärungs- und Überwachungssystem (RSS) für die CBRN-Aufklärung, also für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. Das hat CNS Solutions & Support bekanntgegeben, ein Unternehmen der Frequentis-Gruppe. Herzstück ist eine Datenfusionszelle (DFC), in der Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenlaufen – etwa von Sensoren und unbemannten Systemen.

Eigens für diesen Auftrag der Europäischen Verteidigungsagentur hat die Frequentis-Gruppe die DFC entwickelt und dabei auch ihre Incident-Crisis-Management-Technologie (ICM) einfließen lassen. Weil die DFC Informationen integriert, lassen sich Lagen umfassend analysieren und Entscheidungen schneller treffen.

Peter Skiczuk, Frequentis Vice President Defence, zeigt sich überzeugt: „Unsere DFC hat die CBRN-Abwehr in Europa transformiert. Sie stattet Militärpersonal mit Echtzeitinformationen aus, damit es rasch und effektiv auf neue Bedrohungen reagieren kann“.

Bundesheer: CBRN-Aufklärung in 40 bis 45 Minuten

Welche Vorteile das System bringt, schildert Oberst Jürgen Schlechter, Kommandant des ABC-Abwehrzentrums des Österreichischen Bundesheeres: „Wir würden im Normalfall zwei Stunden brauchen, um dieses Ergebnis zu bekommen. Mit dem Einsatz dieser modernen Technologien können wir diese Zeit auf 40 bis 45 Minuten verkürzen. Wir müssen keine Soldaten mehr direkt an die Gefahrenquelle bringen, das erledigen Roboter und Drohnen.“

Entscheidende Vorteile ergeben sich aus modernsten Technologien wie sensorbestückten Drohnen und unbemannten Roboterfahrzeugen. Diese unbemannten Geräte spüren gefährliche Substanzen rasch auf und analysieren sie, was das Personal einem geringeren Risiko aussetzt. Datenzusammenführung und Echtzeitanalysen verschaffen den Kommandanten wichtige Erkenntnisse für bessere Entscheidungen – und erhöhen damit die Sicherheit von Zivilisten ebenso wie die des militärischen Personals.

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