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Counter-UAS / Aerial Drones

Abfangdrohne A1-Falke: Bundeswehr zeigt System von Argus Interception bei NATO-Übung in Hamburg

Bei „Red Storm Bravo” in Hamburg stand die Abfangdrohne A1-Falke im Blick: Die Bundeswehr präsentierte das Netzfangsystem von Argus Interception, das sie gerade erst übernommen hat. Bis 2027 sollen 160 Systeme zulaufen.

Argus drone in action
© Argus

In Hamburg hat die Bundeswehr während der dreitägigen NATO-Übung „Red Storm Bravo” die Abfangdrohne A1-Falke von Argus Interception vorgeführt. Mit der Übung sollten die Abläufe zwischen Bundeswehr und Zivilbehörden besser koordiniert werden, wenn Truppen und Militärgerät an die NATO-Ostflanke verlegt werden.

Nur einen Tag davor hatte Argus Interception gemeldet, dass die autonome Netzabfangdrohne A1-Falke erfolgreich an die Bundeswehr übergeben wurde. Wie das Magazin „Der Spiegel” berichtet, gehen im Jahr 2025 insgesamt 24 Systeme an die Bundeswehr, bis 2027 sollen es 160 werden.

So arbeitet die Abfangdrohne

Bei der A1-Falke handelt es sich um einen Quadcopter, der weniger als 25 Kilogramm wiegt und in den sich verschiedene Detektionssysteme integrieren lassen. Radare, LiDAR-Sensoren und optische Kameras ermöglichen sowohl den ferngesteuerten als auch den autonomen Einsatz – koordiniert für einzelne Drohnen ebenso wie für ganze Schwärme.

Argus-Geschäftsführer Sven Steingräber und Militär Aktuell-Autor Martin Rosenkranz
Argus-Geschäftsführer Sven Steingräber erläuterte dem Autor die umfassende Nachweisführung der Fähigkeiten der A1-Falke für die Bundeswehr. · © Georg Mader

Bis zu drei Netze in 4×4 oder 7×7 Metern Größe kann die A1-Falke auf Drohnen abfeuern, die abgefangen werden sollen. Gefangene Fluggeräte mit einem Gewicht von bis zu mehreren Kilogramm fliegt sie anschließend zu einem sicheren Ablagepunkt und legt sie dort automatisiert ab. Angegeben wird eine Abfangwahrscheinlichkeit von über 95 Prozent.

Fotocredits

© Argus · © Georg Mader
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