Abfangdrohne Blaze: Origin Robotics aus Riga zeigt autonomen Abfangjäger
Mit Blaze will das lettische Start-up Origin Robotics Lücken in der bodengestützten Luftverteidigung schließen. Die tragbare Abfangdrohne setzt auf Radar, KI-gestützte Computer Vision und einen Splittergefechtskopf.

Einen autonomen Abfangjäger gegen unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) hat das in Riga ansässige lettische Start-up Origin Robotics präsentiert. Die Abfangdrohne für die Drohnenabwehr (C-UAS) trägt den Namen Blaze und soll Lücken in der bodengestützten Luftverteidigung schließen.
Die moderne Kriegsführung haben Drohnen von Grund auf verändert: Sie bestimmen Strategien auf dem Schlachtfeld und verschieben das Kräfteverhältnis. Gerade ihr breiter Einsatz in der Ukraine hat gezeigt, wie effektiv sie sind und wie teuer ihre Bekämpfung ist.
Mehr als 2.500 Drohnen hat Russland allein im Jänner 2025 über ukrainischem Gebiet eingesetzt, im Schnitt 80 pro Tag. Für Origin Robotics zeigt diese Eskalation, wie dringend fortschrittliche und zugleich kosteneffiziente Lösungen für die Luftverteidigung gebraucht werden.

So arbeitet die Abfangdrohne
Gedacht ist der tragbare und rasch einsatzbereite Abfangjäger gegen schnell bewegliche Bedrohungen aus der Luft, darunter Loitering Munition und gegnerische UAV. Radargestützte Erkennung wird mit KI-gestützter Computer Vision kombiniert, was eine autonome Zielerfassung ermöglicht, während das Abfangen selbst vom Bediener freigegeben wird. Ein hochexplosiver (HE) Fragmentierungsgefechtskopf soll Bedrohungen präzise und effektiv eliminieren, auch in umkämpften Umgebungen.
Erkennen, Erfassen und Verfolgen von Zielen übernimmt Blaze selbstständig, gestützt auf Radarverfolgung und KI-gestützte Computer Vision. Gibt der Bediener den Angriff frei, folgt ein präzise berechneter Anflug: Das Ziel wird entweder per direktem Aufprall zerstört oder durch eine Detonation in unmittelbarer Nähe in der Luft ausgeschaltet.
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© Origin RoboticsWeiterlesen

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