Drohnenabwehr: Deutz steigt bei Tytan Technologies ein und liefert Antriebe und Energiesysteme
Der Motorenbauer Deutz beteiligt sich in der laufenden Finanzierungsrunde an Tytan Technologies. Gemeinsam wollen die Partner Antriebs- und Energielösungen für die Drohnenabwehr entwickeln – von Interceptor-Drohnen bis zu Launcher-Batterien.

Moderne Energie- und Antriebslösungen für die Drohnenabwehr wollen Deutz und Tytan Technologies künftig gemeinsam entwickeln; eine strategische Partnerschaft dazu ist vereinbart. Laut einer aktuellen Aussendung beteiligt sich Deutz an der laufenden Finanzierungsrunde – diese Beteiligung soll die Grundlage einer langfristigen Zusammenarbeit bilden.
Sebastian Schulte, CEO der Deutz AG, ordnet den Schritt so ein:
Mit der Partnerschaft und Beteiligung an Tytan Technologies bauen wir unsere Position als Anbieter moderner Antriebs- und Energiesysteme im Verteidigungssektor weiter aus. Tytan Technologies bringt herausragendes Know-how in KI-gestützter Drohnenabwehr ein. Wir helfen als Industriepartner bei der Entwicklung, Industrialisierung und Integration komplexer Antriebs- und Energiesysteme. Immer mit dem Ziel, neue Technologien schnell in Serie zu fertigen— Sebastian Schulte, CEO der Deutz AG
Als Beleg verwies Schulte auf frühere Schritte: „Die Übernahme des Antriebsspezialisten Sobek und die strategische Partnerschaft und Beteiligung an ARX Robotics haben dies bereits deutlich gemacht.”
Drohnenabwehr: Antriebe für Interceptor-Drohnen und Launcher
Zusammenarbeiten wollen die beiden Unternehmen in drei Feldern: Sie planen, geeignete Antriebslösungen für Interceptor-Drohnen bereitzustellen, modulare, dezentrale Energie- und Batteriesysteme für Launcher-Anwendungen zu entwickeln und zu liefern sowie technische Subsysteme zu montieren und endabzunehmen.
Mit seiner zusätzlichen finanziellen Beteiligung an Tytan Technologies unterstreicht Deutz, welche langfristige Bedeutung die Kooperation hat. Im wachsenden Markt für unbemannte Verteidigungssysteme baut das Unternehmen seine Position dadurch zusätzlich aus.

Deutz wird uns mit Industriewissen und Kapazitäten unterstützen, um unsere Lieferkette europäisch abzusichern, und die Produktion weiter hochzufahren. Wir glauben fest an die Synergieeffekte, die sich aus der Zusammenarbeit mit einem starken Industriepartner wie Deutz ergeben.— Balázs Nagy, CEO und Co-Founder von Tytan Technologies
Für Deutz ist die Vereinbarung ein weiterer Ausbau seiner Aktivitäten bei sicherheits- und verteidigungsrelevanten Mobilitäts- und Energielösungen. Langjährige Erfahrung bringt das Unternehmen bei robusten Antriebssystemen, mobiler Stromerzeugung und Energiespeicherung ebenso mit wie bei der industriellen Umsetzung komplexer technischer Lösungen. Schon heute hilft es damit Streitkräften weltweit, ihre Einsatzbereitschaft sicherzustellen.
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