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Counter-UAS

Drohnenabwehr für Europa: Dzyne Technologies präsentiert den Dronebuster 4-EU

Angepasst an europäische Frequenzbänder und mit optionalem PNT-Angriffsmodus: Dzyne Technologies bringt eine EU-Version seines tragbaren Drohnenabwehrsystems und baut zugleich die Fertigung in Oregon aus.

©Dzyne Technologies
© Dronebuster DTIM Kit by DZYNE Technologies

Mit dem Dronebuster 4-EU hat Dzyne Technologies vor wenigen Tagen eine verbesserte Version seines tragbaren Systems zur Drohnenabwehr vorgestellt. Der Hersteller autonomer Verteidigungssysteme richtet sich damit an europäische Kunden; das System umfasst stationäre wie tragbare Optionen, um Drohnen zu erkennen und zu visualisieren.

Entwickelt wurde das 4-EU-Modell eigens für den Betrieb in jenen Frequenzbändern, die in Europa für Kurzstrecken-Geräte vorgesehen sind. Parallel dazu weitet Dzyne die Produktion aus, weil die Nachfrage wächst.

Unerwünschte Drohnen lassen sich mit dem Dronebuster 4-EU über eine Vielzahl EU-spezifischer Frequenzen stören. Darüber hinaus steht optional ein PNT-Angriffsmodus (Position, Navigation und Timing) zur Verfügung: Er soll satellitengesteuerte Drohnen neutralisieren, die sich auf die Konstellationen GPS, Galileo, Glonass oder Beidou stützen.

George Schwartz, EVP of Products bei Dzyne, sagte dazu: „Die Vielseitigkeit des Dronebuster 4-EU ermöglicht es Sicherheitspersonal in verschiedenen Branchen, unbefugten Drohnen effektiv entgegenzuwirken”. Und weiter: „Unser Engagement für Innovation gewährleistet, dass wir auch weiterhin den vielfältigen und sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen unserer Kunden weltweit gerecht werden.”

Millionenvertrag und über 2.200 verkaufte Einheiten

Für Dronebuster unterzeichnete das Unternehmen erst kürzlich einen Vertrag über mehrere Millionen Euro mit einem Kunden, dessen Name nicht genannt wurde. Laut Dzyne unterstreicht das abermals „die globale Relevanz und den operativen Wert des Systems”. Als weiteren Beleg führt der Hersteller die mehr als 2.200 weltweit verkauften Dronebuster-Einheiten an; über 1.000 davon nutzen die US-Streitkräfte aktiv im Einsatz.

Auch CEO Matthew McCue äußerte sich: „Die Verbreitung von Drohnen hat weltweit komplexe Sicherheitsherausforderungen mit sich gebracht”, so der Chef von Dzyne Technologies. „Der Dronebuster 4-EU bietet Sicherheitsteams und Infrastrukturbetreibern anpassungsfähigen, regionsspezifischen Schutz in unterschiedlichen Umgebungen. Um mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten, mussten wir die Produktion und den Personalbestand in den Bereichen Technik, Fertigung und Geschäftsentwicklung erheblich aufstocken.”

Einsatzfelder der tragbaren Drohnenabwehr

Zugeschnitten ist das regionsspezifische Modell auf die Frequenzbänder europäischer Kurzstreckengeräte (SRD). Verbessert wurden laut Hersteller die Tragbarkeit, dazu kommen flexible Einsatzkonfigurationen und eine integrierte Erkennungsfunktion – ausgelegt auf zivile, militärische und infrastrukturelle Anwendungen in Europa.

Die Szenarien reichen vom Schutz kritischer Infrastruktur über die Sicherheit in Stadien und bei Veranstaltungen bis zum Einsatz auf Flughäfen und zum Schutz von Schiffen und maritimen Operationen. Ebenso vorgesehen ist der Dronebuster 4-EU für die Grenzüberwachung und für die Verteidigung sicherer Einrichtungen, etwa von Regierungsgebäuden oder militärischen Anlagen.

„Die Verbreitung von Drohnen hat weltweit komplexe Sicherheitsherausforderungen mit sich gebracht.“
Matthew McCue, CEO von Dzyne Technologies

Wird das System mit der tragbaren DTIM-Lösung (Detect, Track, Identify, Mitigate) kombiniert, erkennt ein einzelner Benutzer Drohnen auf bis zu sieben Kilometer Entfernung und bekämpft sie präzise auf bis zu 1,5 Kilometer oder mehr.

Um der wachsenden Nachfrage zu begegnen, erweitert Dzyne außerdem seine Produktionsstätte in Oregon. Optimierte Produktionslinien sollen die Kapazität erhöhen, neu geschaffene Stellen die Belegschaft vergrößern.

Fotocredits

© Dronebuster DTIM Kit by DZYNE Technologies
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