Drohnenabwehr auf mobilen Plattformen: Droneshield und Defenture vereinbaren strategische Partnerschaft
Auf der Eurosatory 2026 haben Droneshield und Defenture eine Absichtserklärung vorgestellt. Daraus soll eine gemeinsame Roadmap entstehen, die Drohnenabwehr-Technik auf Fahrzeugplattformen wie Mammoth und GRF bringt.

Mit einer strategischen Partnerschaft wollen Droneshield und Defenture künftig gemeinsam Geschäftsmöglichkeiten in der mobilen Drohnenabwehr erschließen, genauer bei Fähigkeiten gegen unbemannte Luftfahrzeugsysteme (UAS). Öffentlich gemacht haben die beiden Unternehmen diesen Schritt auf der Eurosatory 2026. Droneshield ist als Anbieter von Abwehrlösungen gegen Drohnen tätig, Defenture hat sich dagegen auf taktische Mobilität spezialisiert.
Zwei Kompetenzfelder führt die Absichtserklärung zusammen: Auf der einen Seite stehen Hardware und Software zur UAS-Abwehr, Kommando- und Kontrollsysteme sowie operative Unterstützungskapazitäten von Droneshield, auf der anderen das Know-how, das Defenture bei mobilen Fahrzeugplattformen mitbringt. Angestrebt wird eine abgestimmte Roadmap, über die eine Kommando- und Kontrolllösung für Luftabwehr und UAS-Abwehr auf den Markt kommen soll – ausgelegt für moderne Einsatzumgebungen.

„Durch die Kombination der mobilen Plattformfähigkeiten von Defenture mit den bewährten UAS-Abwehrtechnologien von Droneshield sind wir besser aufgestellt, um Kunden zu unterstützen, die einen agilen, mehrschichtigen Schutz vor sich weiterentwickelnden Drohnenbedrohungen suchen. Die Entwicklung der modernen Drohnenkriegsführung hat deutlich gemacht, dass traditionelle Plattformen mittlerweile UAS-Schutz benötigen, und die Partnerschaft mit Droneshield ermöglicht es uns, diese Fähigkeit auf eine Weise auf den Markt zu bringen, die praktisch, mobil und einsatzrelevant ist”— Roderick Toutenhoofd, Vorstandsmitglied bei Defenture
Drohnenabwehr für Mammoth und GRF
Laut Absichtserklärung wollen die Parteien Markteinführungsinitiativen koordinieren, Kunden gemeinsam ansprechen, Tests durchführen, Meilensteine bei der Interoperabilität erreichen und ausgewählte Geschäftsmöglichkeiten verfolgen. Konkret geht es darum, UAS-Abwehrsysteme der aktuellen wie der nächsten Generation von Droneshield auf Plattformen von Defenture wie Mammoth und GRF anzubieten. Mit Blick auf künftige Kundenbeziehungen sollen außerdem mehrschichtige Konzepte zur UAS-Abwehr für den mobilen Einsatz entstehen.
„Die Zusammenarbeit spiegelt die wachsende Nachfrage nach hochmobilen, einsatzbereiten Anti-Drohnen-Systemen wider, die Militär- und Sicherheitskräfte in zunehmend komplexen Bedrohungsumgebungen unterstützen können”— Droneshield und Defenture in einer gemeinsamen Presseaussendung
„Viele militärische Kunden suchen nach skalierbaren und mobilen UAS-Abwehrlösungen, die schnell einsetzbar sind und in dynamischen Umgebungen effektiv funktionieren. Die neue Partnerschaft von Droneshield mit Defenture vereint komplementäre Stärken, um diesen Bedarf zu decken und den Weg für gemeinsame Geschäftsmöglichkeiten in Schlüsselmärkten zu ebnen.”— Louis Gamarra, CCO von Droneshield
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