Drohnenabwehr auf der Enforce Tac: Walaris zeigt mobiles Counter-sUAS-System mit Air Scout
Bildgebung von OpenWorks, Radar von Echodyne, Auswertung per KI direkt am Gerät: Walaris bringt ein taktisches System zur Drohnenabwehr nach Nürnberg, das kleine UAV auf 550 Meter klassifizieren soll.

Ein taktisches, mobiles System zur Drohnenabwehr (Counter-sUAS) stellt das US-amerikanische Luft- und Raumfahrtunternehmen Walaris auf der Enforce Tac in Nürnberg vor. Darin kombiniert das Unternehmen seine auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software Air Scout mit moderner Sensortechnologie. Ausgelegt ist die Lösung auf den raschen Einsatz in dynamischen Umgebungen.
Drohnenabwehr mit Vision Flex und EchoGuard
Einer Aussendung von Walaris zufolge unterstützt die Architektur von Air Scout „die nahtlose Verschmelzung mehrerer Sensortypen und ermöglicht durch modulare Anpassungsfähigkeit einsatzspezifische Konfigurationen”. Am Messestand verbindet das Demonstrationsgerät das Bildgebungssystem Vision Flex von OpenWorks mit dem EchoGuard-Radar von Echodyne. Vorgeführt wird damit, wie Bedrohungen über eine konfigurierbare Architektur erkannt werden, die sich auf neue Bedrohungsvektoren einstellen lässt und mit den Missionsanforderungen skaliert.
Ziele erkennt das mobile Counter-SUAS-System nach Angaben des Unternehmens auf bis zu 1.500 Meter Entfernung, kleine unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) klassifiziert es auf 550 Meter. Die Daten verarbeitet Air Scout als KI-fähige Edge-Lösung lokal und kommt ohne Netzwerkverbindung aus; dadurch bleibt das System auch in umkämpften Gebieten zuverlässig.
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© WalarisWeiterlesen

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