Drohnenerkennung: Niederlande bestellen per Eilbeschaffung 100 Radare bei Robin Radar
Nach Drohnensichtungen über Volkel und Eindhoven drücken die niederländischen Streitkräfte aufs Tempo: 100 Radarsysteme für die Drohnenerkennung kommen von Robin Radar, die erste Lieferung ist bereits da.

Bei Robin Radar kaufen die niederländischen Streitkräfte im Zuge einer Eilbeschaffung 100 neue Radarsysteme für die frühzeitige Drohnenerkennung. Erst vor wenigen Tagen hatten sie massive Investitionen in die Stärkung ihrer Drohnenabwehrfähigkeiten angekündigt. Die erste Lieferung der Systeme zur Erkennung von Drohnen trifft schon heute ein.
Zuverlässig unterscheiden die hochmodernen Radare zwischen Drohnen, Vögeln und anderen sich bewegenden Objekten. Bei verdächtigen Bewegungen im Luftraum sollen die Streitkräfte so wertvolle zusätzliche Zeit gewinnen und möglichst rasch reagieren können. Eingesetzt werden die Systeme in verschiedenen Einheiten, stationiert an Luftwaffenstützpunkten und weiteren kritischen Infrastrukturen.
Vorfälle machen die Drohnenerkennung dringlich
Hinter dem Tempo bei der Beschaffung stehen mehrere Vorfälle, bei denen Drohnen über den Luftwaffenbasen Volkel und Eindhoven beobachtet wurden. Wegen dieser Dringlichkeit wollen die Streitkräfte und Robin Radar gemeinsam erreichen, dass möglichst schnell ausgeliefert wird.
Geliefert werden die 100 Systeme in mehreren Schritten. Schon heute erhalten die Streitkräfte die ersten Radare, bis 2026 soll die gesamte Auslieferung erledigt sein. Anfang des kommenden Jahres kommen die dazugehörigen Einsatzfahrzeuge hinzu.
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