Loitering Munition: Ex-Bundestagsabgeordneter Johannes Arlt wird Senior Vice President bei Stark
Partnerschaften in Europa ausbauen, die nordischen Märkte erschließen: Dafür holt der deutsche Hersteller von Loitering Munition Stark den bisherigen Bundestagsabgeordneten und Berufsoffizier Johannes Arlt.

Johannes Arlt, bislang Abgeordneter im deutschen Bundestag, wechselt als Senior Vice President zu Stark. Mit ihm sichert sich der deutsche Hersteller von Loitering Munition eine profilierte Stimme der Sicherheitspolitik. In seiner strategischen Funktion, die er ab sofort ausübt, soll Arlt Netzwerke und Partnerschaften in Europa erweitern und die Präsenz des Unternehmens auf den nordischen Märkten stärken.
„Mit Johannes Arlt kommt nicht nur sicherheitspolitische Erfahrung aus dem Parlament, sondern auch zusätzliche operative Expertise aus der Bundeswehr ins Team”, betont Johannes Schaback, der Stark mitgegründet hat und dem Vorstand angehört. „Wir freuen uns, mit ihm eine Schlüsselrolle beim strategischen Aufbau einer unabhängigen Verteidigungsindustrie in Europa besetzen zu können.”
Arlt selbst sagt über seinen neuen Arbeitgeber: „Stark ist das ambitionierteste Defence-Startup Europas. Innerhalb von sechs Monaten ein einsatzbereites System auf den Markt zu bringen, zeigt, was möglich ist, wenn technologische Exzellenz und operative Erfahrung zusammenkommen”. Und weiter: „Deutschland und Europa dürfen künftig nicht nur auf Bedrohungen reagieren, sondern wir müssen selbst Maßstäbe setzen. Durch Starks Innovationskraft und Truppenähe können wir Systeme entwickeln, die den realen Anforderungen moderner Streitkräfte gerecht werden, und dafür sorgen, dass Deutschland in dieser Liga mitspielt.”
Vom Bundestag zum Hersteller von Loitering Munition
Dem 20. Deutschen Bundestag gehörte Arlt von 2021 bis 2025 an, wo er im Wirtschafts- und im Verteidigungsausschuss saß. Inhaltlich zuständig war er dort unter anderem für militärische Beschaffung und unbemannte Systeme, außerdem für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Langjährige Einsatzerfahrung bringt er als Berufsoffizier mit: Von seinen insgesamt sieben Auslandseinsätzen waren sechs mit dem Einsatz unbemannter Systeme verbunden.
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© Maurice WeissWeiterlesen

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