Drohnenkäfig in München: Universität der Bundeswehr eröffnet Anlage für Flugversuche
40 Meter breit, 20 Meter hoch und tief: Im neuen Drohnenkäfig der Universität der Bundeswehr München sollen Schwärme, Drohnenabwehr und Flüge unter GNSS-Störung erforscht werden.

Offiziell eingeweiht wurde am 23. Juli ein neuer Drohnenkäfig an der Universität der Bundeswehr München. Flugversuche mit Drohnen sollen dort sicher ablaufen, anspruchsvolle Forschung unter realitätsnahen Bedingungen möglich werden.
Mit 40 Metern Breite und jeweils 20 Metern Höhe und Tiefe ist im Drohnenkäfig ausreichend Platz für komplexe Experimente, die dabei kontrolliert und sicher bleiben.
Wie die Universität hervorhebt, spielt Drohnentechnologie längst nicht nur militärisch eine Rolle, sondern kommt auch im Bevölkerungsschutz, in der Katastrophenhilfe oder beim Monitoring von Umwelt und Biodiversität zum Einsatz. Eine abgesicherte Umgebung für Experimente sei daher umso wichtiger.
Was im Drohnenkäfig erforscht wird
Zu den Forschungsthemen zählen etwa autonome Drohnenschwärme, Technologien der Drohnenabwehr (Counter-UAS), Drohneneinsätze in Umgebungen, in denen das globale Satellitennavigationssystem (GNSS) gestört ist, sowie intelligente Luftrobotik. Geplant sind außerdem Hardware-in-the-Loop-Tests, in denen echte Hardware mit simulierten Umgebungen zusammenwirkt.
Geleitet haben das Vorhaben Jane Jean Kiam und Matthias Gerdts, es ist Teil des dtec.bw-Projekts MissionLab. Unterstützung kam von Axel Schulte und Peter Stütz.
Fotocredits
© UniBw M/BraunsWeiterlesen

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