Drohnentechnologie aus Hyderabad: Indiens erste Dual-Stealth-Drohne soll Radar und Infrarot entgehen
Im Zentrum der neuen Drohnentechnologie steht RAMA, eine Beschichtung auf Nanotechnologie-Basis von Veera Dynamics. In ersten Tests sank die IR-Signatur um 97 Prozent, die indische Armee hat die Drohnen bereits erprobt.

Indiens erste Dual-Stealth-Drohne haben laut einem Bericht von Asian Military Review zwei Technologieunternehmen aus Hyderabad gemeinsam entwickelt. Kern dieser Drohnentechnologie ist das innovative Tarnmaterial RAMA (Radar Absorption & Multispectral Adaptive) von Veera Dynamics, mit dem sich die Plattform Radar- ebenso wie Infrarotsensoren entziehen soll.
Drohnentechnologie mit Nano-Beschichtung
Das auf Nanotechnologie beruhende RAMA kann wie Farbe aufgetragen oder als Beschichtung genutzt werden. Radarwellen werden absorbiert und in Wärme umgewandelt, die kontrolliert abstrahlt; auf diese Weise passt sich die Signatur des Fahrzeugs der Umgebung an. In ersten Tests sank die IR-Signatur um 97 Prozent, die Radarabsorption lag bei über 90 Prozent.
Integriert wurde das System zusammen mit Binford Research Labs in Drohnen, die die indische Armee vor Kurzem erprobt hat. Vorgesehen sind sie vor allem für Umgebungen, in denen GPS und Funkverbindungen gestört werden. Binford-Gründer Sidhanth Jain wird von Asian Military Review so zitiert: „Unsere Drohnen mit RAMA verkürzen das gegnerische Zeitfenster zur Reaktion auf nahezu null”.
Das indische Verteidigungsministerium fördert das Projekt über das Programm iDEX (Innovations for Defence Excellence), unterstützt wird es vom IIT Hyderabad. Damit setzt Indien ein deutliches Zeichen in Richtung multispektraler Tarntechnologie für militärische Einsätze.
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© ndian Defence Research WingWeiterlesen

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