Camcopter S-100 bei Olympia 2024: Französische Marine sicherte Gewässer vor Marseille
Vom Stützpunkt Saint-Mandrier aus lieferten die Camcopter der Flottille 36F den Behörden Echtzeitdaten über das Seegebiet der olympischen Segelbewerbe – insgesamt 22.500 Seemeilen wurden überwacht.

Mit der Abschlussfeier am vergangenen Sonntag sind die Olympischen Spiele 2024 zu Ende gegangen, die heuer bekanntlich in Frankreich ausgetragen wurden. Mitten im Geschehen war auch das Camcopter S-100-Geschwader der französischen Marine: Die Systeme des österreichischen Unternehmens Schiebel sicherten bei den olympischen Veranstaltungen die Gewässer um Marseille.
Stationiert sind die Camcopter S-100 bei der Flottille 36F der französischen Marine im Departement Var. Rund um die Olympischen Spiele überwachten sie insgesamt 22.500 Seemeilen (41.670 Kilometer). Von Saint-Mandrier (Var) aus erhielten die Behörden von den S-100 Echtzeitdaten über das Seegebiet in Richtung Marseille, Austragungsort zahlreicher Segel-, Kite- und Windsurfbewerbe. Am Rande bemerkt: Glänzen konnten dort nicht nur die österreichischen Systeme, sondern auch Österreichs Sportler – etwa mit zwei Goldmedaillen, eine durch die Heeressportler Lara Vadlau und Lukas Mähr, sowie mit drei Bronzemedaillen, die durchwegs auf das Konto von Heeressportlern gingen.
Camcopter mit EO/IR-Kamera und AIS
Lubos Sramek, Direktor der französischen Tochter Schiebel Aéronaval SAS in Toulon, zeigte sich erfreut: „Es ist eine Ehre, dass die französische Marine ihr S-100-Geschwader zur Überwachung der Umgebung der Olympischen Spiele eingesetzt hat. Dies ist ein weiterer großartiger Anwendungsfall für den Camcopter und zeigt die Vielseitigkeit der Anwendungen und Fähigkeiten.“
Für die „olympischen“ Einsätze trugen die S-100 eine leistungsstarke elektrooptische/Infrarot-Kamera (EO/IR) sowie ein automatisches Identifizierungssystem (AIS). Damit ließen sich mögliche verdächtige Aktivitäten auf See überwachen und erkennen.
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