Drohnenflotte für Polen: Tusk startet in Rzeszów Initiative mit ukrainischer Kampferfahrung
Polnisches Geld, ukrainische Erfahrung vom Schlachtfeld und EU-Mittel: Mit diesem Dreiklang soll in Polen eine eigene Drohnenflotte entstehen. Premier Donald Tusk und Julia Swyrydenko stellten das Projekt in Rzeszów vor.

Am Montag hat Polens Ministerpräsident Donald Tusk in Rzeszów eine gemeinsame Initiative mit der Ukraine vorgestellt. Ziel ist eine polnische Drohnenflotte, gestützt auf die Erfahrungen der Ukraine vom Schlachtfeld.
Polen bringt das Geld ein, die Ukraine ihre Kampferfahrung mit Drohnen; zusätzlich fließen EU-Mittel. Das Projekt gehört zu einer breiteren Strategie, die Europas Sicherheit stärken soll.
Polska armada dronowa czyli europejskie pieniądze, polskie firmy i centra badawcze oraz ukraińskie kompetencje z pola walki. Projekt wystartował dziś w Rzeszowie.— Donald Tusk (@donaldtusk) April 27, 2026
Drohnenflotte als Sicherheitsversprechen
Der Premierminister begründete den Schritt: „Die Ukraine hat sich als attraktivster Partner für Länder erwiesen, die ihren Luftraum verteidigen wollen. Polen braucht eine eigene, moderne Drohnenarmee, damit wir unseren Bürgern Sicherheit vermitteln können”.
Vor Ort war auch Julia Swyrydenko, Vizepremierministerin der Ukraine. Ihr Land habe sich grundlegend gewandelt: „Wir haben uns von einem Land, das Hilfe erhielt, zu einem Lieferanten moderner Verteidigungslösungen entwickelt”.
Swyrydenko ergänzte: „Drohnentechnologien verändern bereits den Charakter der Kriegsführung und ermöglichen die Zerstörung teurer Waffensysteme zu vergleichsweise geringen Kosten”.
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