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Unmanned Systems / Aerial Drones

HX-2-Drohne: Helsing präsentiert softwarebasierte, schwarmfähige Präzisionsdrohne

Masse, Autonomie und Präzision in einem System: Mit der HX-2-Drohne will Helsing Störmaßnahmen trotzen und Artillerie ergänzen. Die Fertigung läuft in Deutschland bereits, die Software wird in der Ukraine eingesetzt.

HX-2 drone
© Helsing

Mit der HX-2-Drohne hat Helsing einen neuen Typ von Drohne vorgestellt. Eine Aussendung des Unternehmens charakterisiert das System als „softwarebasiert, massenproduzierbar und schwarmfähig – und ein wichtiger Meilenstein auf Helsings Mission zur Stärkung der Sicherheit von Demokratien weltweit”.

Technisch handelt es sich um eine Präzisionsdrohne in X-Wing-Bauweise mit elektronischem Antrieb, die bis zu 100 Kilometer weit fliegt. Dank künstlicher Intelligenz soll sie gegenüber Störmaßnahmen und elektronischer Kriegsführung resistent sein. Diese Eigenschaften hat Helsing auf Grundlage seiner umfangreichen Erfahrungen in der Ukraine entwickelt und erprobt. Mit Altra, Helsings Software für Aufklärung und Steuerung, können mehrere HX-2 zu Schwärmen verbunden werden, über die ein menschlicher Bediener die Kontrolle hat.

HX-2-Drohne
Die elektronisch angetriebene X-Wing-Präzisionsdrohne wurde laut Helsing von Anfang an für die Massenproduktion konzipiert. · © Helsing

Nach Unternehmensangaben gilt: „HX-2 wurde von Grund auf für die Massenproduktion konzipiert” – und zwar „mit deutlich geringeren Stückkosten als herkömmliche Systeme”. In der HX-2 sieht Helsing deshalb „eine leistungsstarke Ergänzung zu gängigen Artilleriesystemen”. Um sie herzustellen, baut Helsing derzeit in Europa Fertigungskapazitäten auf.

„Mit HX-2 haben wir einen neuen Drohnentyp geschaffen, der Masse mit Autonomie und extremer Präzision kombiniert. Einzelne HX-2s können gepanzerte Ziele auch in elektromagnetisch stark umkämpften Umgebungen zuverlässig treffen. Wenn sie in großem Maßstab entlang von Landesgrenzen eingesetzt werden, kann HX-2 auch als Invasionsschild gegen Landstreitkräfte dienen.”— Niklas Köhler, Mitgründer von Helsing

Fertigung der HX-2-Drohne in Deutschland

„Die NATO benötigt dringend Technologien, um die Integrität der Ostflanke zu schützen. Wir bei Helsing haben in die Entwicklung dieser Fähigkeiten investiert, um der NATO durch Masse und Präzision einen Vorteil zu verschaffen. HX-2 bietet Autonomie durch den Einsatz von Software und KI – und das bei vollständiger menschlicher Kontrolle und Aufsicht. Die elektronische Kriegsführung drohte, dies zu untergraben, jetzt geben wir den Bedienern die Kontrolle zurück.”— Gundbert Scherf, Mitgründer von Helsing

In Deutschland wird die HX-2 bereits produziert, während die Software, auf der sie basiert, aktuell in der Ukraine zum Einsatz kommt.

Fotocredits

© Helsing
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