Militärdrohne auf Basis der Thunder Wasp GT: Patria und ACC Innovation unterzeichnen Kooperation
Ein schwerer Quadrocopter aus Schweden soll eine militärische Variante erhalten. Patria bringt dafür seine Erfahrung bei unbemannten Einsätzen ein, ACC Innovation die Plattform – die erste Phase einer neuen Partnerschaft für eine Militärdrohne.

Eine Militärdrohne steht am Beginn der neuen Partnerschaft: Patria und ACC Innovation aus Schweden haben einen Vertrag unterzeichnet, der ihre Kooperation bei der Militarisierung von Drohnen regelt. In Phase eins soll der Quadrocopter Thunder Wasp GT von ACC Innovation, dessen maximales Startgewicht bei rund 800 Kilogramm liegt, als militärische Ausführung entstehen.
Was die Partner von der Militärdrohne erwarten
Seitens Patria äußert sich Mikko Leino, Executive Vice President, Operations. „Patrias umfassende Erfahrung in Forschung und Entwicklung bietet eine solide Grundlage”, so Leino, „um neue intelligente Funktionen in Drohnensysteme zu integrieren.” Und weiter: „Wir verfügen über breite Expertise bei der Entwicklung und Integration militärischer Fähigkeiten in ausgewählte Plattformen”, sagt er, „um die angestrebte Leistungsfähigkeit zu erreichen.” Er ergänzt: „Wir sehen in der Militarisierung einer solch neuartigen Fähigkeit großes Potenzial”, führt Leino aus, „für verschiedenste Anwendungen im heutigen, sich stetig wandelnden operativen Umfeld.” Zum Schluss: „Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer hervorragenden Zusammenarbeit mit ACC Innovation”.
Für ACC Innovation AB spricht CTO Max Drougge: „Wir sind stolz, unsere Zusammenarbeit mit Patria bekannt zu geben – eine Partnerschaft, die einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung und dem Einsatz fortschrittlicher Luftplattformen darstellt.” Er fährt fort: „Unsere Expertise im Bereich leistungsstarker Quadcopter-Systeme, kombiniert mit Patrias umfangreicher Erfahrung in der Verteidigungsinnovation, wird es uns ermöglichen”, so Drougge, „neue Horizonte in der autonomen und schwerlastfähigen Luftfahrttechnologie zu erschließen.” Und: „Trotz der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bleiben wir unserem Anspruch verpflichtet”, sagt der CTO, „unsere Technologien verantwortungsvoll zu entwickeln und einzusetzen – mit klarem Fokus auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Einsatzwirksamkeit”.
Schon mehrere Jahre lang entwickelt Patria Lösungen und Technologien für unbemannte Einsätze des Militärs. Neben den Plattformen selbst deckt das Unternehmen dabei die ganze Kette ab, die eine Mission zum Erfolg braucht: Einsatzplanung, Navigation bei außergewöhnlichen Bedingungen, Nutzlastmanagement, das Sicherstellen der Kommunikationsverbindungen und die Auswertung der Missionsdaten.
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