Militärdrohnen im Gebirge: Drone Passion zeigt beim NATO MW COE in Slowenien Aufklärung und Lastentransport
Zehn Jahre NATO MW COE: Zum Jubiläum zeigte Drone Passion, wie Militärdrohnen für Aufklärung und Lastentransport zusammen mit einem Hubschrauber im alpinen Gelände fliegen – mit wenig Personal und weitgehend automatisiert.

Militärdrohnen im Gebirge standen im Mittelpunkt, als das NATO Mountain Warfare Centre of Excellence (MW COE) in Slowenien diese Woche sein zehnjähriges Bestehen feierte. Mit dabei war die österreichische EW Drone Passion GmbH, die seit mehr als einem Jahr eng mit dem Zentrum zusammenarbeitet. Bei der kombinierten Veranstaltung – zuerst eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Gebirgskrieges mit Schwerpunkt auf neuen Technologien, danach ein Praxisteil – stellte das Unternehmen seine Konzepte und Einsatzerfahrungen vor.

Welches Potenzial unbemannte Luftfahrzeugsysteme (UAS) im alpinen Gelände haben, demonstrierte Drone Passion im praktischen Teil der Übung, in dem es die Luftunterstützung stellte. Eine Aufklärungsdrohne mit Sicht aus der Ich-Perspektive (FPV, First-Person View) lieferte laufend ein Lagebild, gleichzeitig transportierte eine Cargo-Drohne Lasten. Als besonders anspruchsvoll beschreibt eine aktuelle Aussendung des Unternehmens die „enge Koordination mit einem Hubschrauber, um einen reibungslosen, gleichzeitig ablaufenden Luftbetrieb zu gewährleisten” – Aufklärung und Transport sollten ohne Unterbrechung laufen.
Militärdrohnen und Hubschrauber im gemeinsamen Luftbetrieb
In der Aussendung heißt es: „Die Durchführung war geprägt von präziser Planung, klarer Aufgabenverteilung und effizienter Kommunikation”. Dank automatisierter Abläufe kam der Betrieb demnach nahezu autark und mit minimalem Personalaufwand aus. Reichweite und Nutzlast der Hubschrauber einerseits, Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit moderner Drohnen andererseits – diese Stärken beider Luftfahrzeugtypen konnte Drone Passion auf diese Weise optimal kombinieren.
Weil das Unternehmen lange Erfahrung im Gebirgseinsatz mitbringt, sei ein „Ablauf, der technisch präzise, taktisch durchdacht und operativ schlüssig war” entstanden, so Drone Passion. Auch die Rückmeldungen waren demnach sehr positiv: Laut Drone Passion „zeigten sich beeindruckt von der Effizienz, der operativen Autarkie und dem geringen Personalbedarf” der Direktor des NATO MW COE, der Chief of Staff und die anwesenden Gäste. Gerade im Gebirge sind das entscheidende Faktoren.
Den Anspruch, Innovation und Praxiserfahrung zusammenzubringen, fasst das Unternehmen im Leitsatz „Willing is not enough — you must do it” zusammen. Auch in Zukunft will Drone Passion das NATO MW COE mit seinem Know-how bei der Weiterentwicklung von UAS-Einsätzen im Gebirge unterstützen und „damit einen Beitrag zur Stärkung der Einsatzfähigkeit in anspruchsvollem Terrain leisten”.
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