Unbemannte Überwasserfahrzeuge für ASW-Fregatten: Niederlande vergeben Entwurf an Dutch Naval Design
Zwölf Meter lang, eines pro ASW-Fregatte: Für die Königlich Niederländische Marine werden unbemannte Überwasserfahrzeuge entworfen. Den Auftrag hat Dutch Naval Design, parallel wurden Dipping-Sonare von Thales beschafft.

Für die neuen Anti-Submarine-Warfare-(ASW)-Fregatten der Königlich Niederländischen Marine sind unbemannte Überwasserfahrzeuge vorgesehen: Jede Fregatte erhält ein zwölf Meter langes unbemanntes Überwasserfahrzeug (USV). Für die Entwurfsphase hat das Verteidigungsministerium der Niederlande nun offiziell den Startschuss gegeben; den Auftrag erhielt Dutch Naval Design (DND), ein Zusammenschluss aus Verteidigungsministerium, Industrie, Wissenschaft und verschiedenen Forschungseinrichtungen.
Eingereicht hatten den gemeinsamen Vorschlag mehrere Partner aus DND unter dem Namen USV Alliance. Nach Größe, technischem Schwerpunkt und fachlichem Hintergrund unterscheiden sich die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die für das Vorhaben nötigen Fähigkeiten, das erforderliche Know-how und die passende Expertise bringen sie zusammen mit.

Schon in der Entwicklung der neuen, zwölf Meter langen USVs muss mitbedacht werden, dass verschiedene neue Systeme zu integrieren sind. Eines davon ist das Compact Flash Sonar von Thales Underwater Systems Frankreich. Mit solchen sogenannten Dipping-Sonaren wird der Überwachungsbereich der Fregatte größer, ohne dass sie ihre eigene Position verrät. Vertraglich fixiert wurde die Beschaffung dieser Sonarsysteme ebenfalls am heutigen Tag.
Unbemannte Überwasserfahrzeuge in der U-Boot-Abwehr
In der U-Boot-Bekämpfung sollen USVs künftig eine zentrale Rolle spielen. Einsetzen kann die Königlich Niederländische Marine sie unter anderem, um feindliche U-Boote aufzuspüren und zu verfolgen. In Seegebieten mit erhöhter U-Boot-Aktivität wirken die USVs außerdem abschreckend. Effektivität und Effizienz maritimer Operationen steigen dadurch wesentlich. Die neuen ASW-Fregatten erweitern mit den Fahrzeugen ihre Reichweite und reagieren zugleich besser, was die operative Leistungsfähigkeit der maritimen Streitkräfte nachhaltig stärkt.
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