Bodendrohne Ziesel: Diehl Defence erprobt UGV auf 2.000 Metern beim Bundesheer
Verschneites Gelände, extreme Witterung, Hochgebirge: Auf dem Truppenübungsplatz Lizum/Walchen wurde die Bodendrohne Ziesel samt Autonomiepaket Platon erprobt. Partner der Versuche war Meier Medizintechnik.

Eine Bodendrohne unter Hochgebirgsbedingungen: Auf rund 2.000 Metern Seehöhe nutzte das Team von Diehl Defence kürzlich die Gelegenheit, das unbemannte Landfahrzeug (UGV) Ziesel mitsamt dem Autonomiepaket Platon zu testen. Schauplatz war der Truppenübungsplatz Lizum/Walchen des Österreichischen Bundesheeres, durchgeführt wurden die anspruchsvollen Versuche gemeinsam mit Meier Medizintechnik.
Bodendrohne im Schnee: Fahrverhalten und Autonomie im Fokus
Geprüft wurde vor allem, wie sich die Plattform auf unbefestigtem, verschneitem Untergrund fährt und ob das Autonomiesystem auch bei extremer Witterung funktioniert. Bewertet werden sollte, wie Fahrzeug, Sensorik und autonome Steuerung unter realitätsnahen Belastungen zusammenspielen.
In einem aktuellen Bericht zum Test in Österreich schreibt Diehl Defence: „Unbemannte Systeme – sowohl luft- als auch bodengebunden – spielen bereits heute eine zunehmend wichtige Rolle auf dem Gefechtsfeld und werden künftig weiter an Bedeutung gewinnen”. Weiters heißt es dort: „Umso entscheidender ist es, solche Systeme frühzeitig und unter möglichst harten Einsatzbedingungen zu testen und zu evaluieren. Dies gilt insbesondere für Plattformen, die sich noch am Beginn ihres Produktlebenszyklus befinden.”
Aus Sicht des Unternehmens zeigt der Versuch in Lizum/Walchen somit zweierlei: den technologischen Anspruch von Diehl Defence bei autonomen Bodensystemen und den Stellenwert realitätsnaher Testszenarien, wenn künftige militärische Fähigkeiten weiterentwickelt werden.
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