Stealth-Kampfdrohnen als „erschwingliche Masse“: Justin Bronk über die nächste Generation
Günstig genug für riskante Missionen, leistungsfähig genug für echten Mehrwert: Im Video erläutert Luftwaffen-Experte Justin Bronk, was Stealth-Kampfdrohnen an der Seite von Kampfflugzeugen leisten sollen.

Als Begleiter, Multiplikatoren oder Schutzschirme sollen Stealth-Kampfdrohnen einer neuen Generation künftig Kampfflugzeuge der 5. und 6. Generation unterstützen. Inwiefern solche unbemannten Kampfdrohnen die Kriegsführung im Luftraum grundlegend verändern könnten, legt Luftwaffen-Experte Justin Bronk in diesem Video dar.
Wird in Kriegsspielen ein Szenario im Pazifik durchgespielt, fällt den Stealth-Kampfdrohnen eine Vorhutrolle zu: Noch bevor bemannte Plattformen ins Gefecht eingreifen, sollen sie den gegnerischen Luftverteidiger frühzeitig „abnutzen”.
Das Prinzip hinter den Stealth-Kampfdrohnen
„Erschwingliche Masse” lautet die zugrunde liegende Idee. Gemeint ist, dass die unbemannten Systeme so wenig kosten sollen, dass ihr Einsatz selbst bei hochriskanten Missionen infrage kommt – Verluste als kalkuliertes Risiko eingeschlossen. Zugleich müssen sie genug können, um bei solchen Einsätzen tatsächlich einen Mehrwert zu bringen.
Bei der US-Luftwaffe laufen diese Drohnen unter der Bezeichnung CCA – Collaborative Combat Aircraft. Vorgesehen ist vorerst eine Flotte von rund 1.000 Systemen. Damit die Entwicklung rascher vorankommt, erhielten gleich zwei Unternehmen zugleich den Auftrag, die benötigten Fähigkeiten zu liefern.
Fotocredits
© Georg MaderWeiterlesen

Loitering Munition Virtus von Stark: Panzerbrigade 45 „Litauen“ erprobt das System bei „Freedom Shield 2026“

Drohnenstationen für die Seeüberwachung: Rift beginnt Tests vor der französischen Küste

Seedrohnen für die Ostsee: Schweden kauft Überwachung von Saildrone als Dienstleistung

Seedrohnen: Eviden stellt mit SMX einen elektromagnetischen Navigationssensor vor

