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Unmanned Systems / Ground Robotics

Unbemannte Systeme: Rheinmetall zeigt Mission Master bei NATO-Übungen „Repmus“ und „Dyms“

In Troia und Sesimbra trafen sich NATO-Streitkräfte, Forschung und Industrie, um unbemannte Systeme im maritimen Umfeld zu erproben. Rheinmetall brachte den Mission Master, Battlesuite und ein 360-Grad-Verteidigungskonzept mit.

Mission Master im Einsatz
© Rheinmetall

An zwei groß angelegten internationalen Übungen, die gemeinsam mit der NATO stattfanden, hat Rheinmetall nach eigener Mitteilung erfolgreich teilgenommen. Schauplatz von „Repmus” (Robotic Experimentation and Prototyping with Maritime Unmanned Systems) und „Dyms” (Dynamic Messenger) waren Troia und Sesimbra in Portugal; im Namen von „Repmus” stehen bereits maritime unbemannte Systeme. Zusammen kamen dort Streitkräfte der NATO-Alliierten, akademische Einrichtungen und führende Industrieunternehmen, um Innovationen voranzubringen und die Interoperabilität auf See zu verbessern.

Ausgerichtet wurden die Übungen von der portugiesischen Marine, der NATO und der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA, European Defence Agency). Sie gelten als internationale Plattform, auf der unbemannte Systeme aller Art erprobt werden – maritim, unter Wasser, in der Luft und am Boden. Rheinmetall stellte dabei den Mission Master heraus, darüber hinaus aber auch Kommando- und Kontrollsysteme, fortschrittliche Sensortechnologien und Plattformen für das Missionsmanagement. Ebenfalls vorgestellt wurden Werkzeuge für ein Einsatzmanagement mit Operator-in-the-Loop, mit denen militärische Nutzer verteilte autonome Ressourcen intuitiv steuern können.

360-Grad-Konzept für Hafenschutz und Küstenverteidigung

Gezeigt wurde bei „Repmus” und „Dyms” das 360-Grad-Verteidigungskonzept von Rheinmetall. Es ist in enger Zusammenarbeit mit der NATO und Partnern entstanden und zielt auf expeditionären Multi-Domain-Hafenschutz, Küstenverteidigung sowie landgestützte maritime UxV-Operationen.

Im Zentrum standen der A-UGV Mission Master SP2, das Path Autonomous Kit und der Q-UGV Lassy, ergänzt um weitere Partner wie EvoLogics, North.io und Euroatlas. Verknüpft waren diese Plattformen nahtlos über Battlesuite. Dieser gemeinsame Informationsraum funktioniert ähnlich einem App-Store, beseitigt Datensilos und erlaubt einsatzbereite Fähigkeiten, die sich schnell integrieren lassen.

Einer aktuellen Aussendung von Rheinmetall zufolge hob die Demonstration „skalierbare, softwaredefinierte Lösungen für den Schutz kritischer Infrastrukturen hervor und bewies, wie gemeinsame Innovationen die Einsatzbereitschaft vom Konzept bis zur Bereitstellung beschleunigen”.

Unbemannte Systeme im Zusammenspiel: Mission Master an der Küste

Autonome Navigation, modulare Integration von Nutzlasten und hohe Anpassungsfähigkeit griffen beim Einsatz des Mission Master ineinander, etwa für Aufklärung, Überwachung und logistische Unterstützung. Gekoppelt mit maritimen Sensorsystemen bewies das unbemannte Bodensystem laut Aussendung, dass es auch unter rauen Küstenbedingungen „zuverlässig und performant zu agieren” vermag.

Gregor Mannherz, Vertriebsleiter Marinesysteme bei der Rheinmetall Electronics GmbH, zog folgende Bilanz: „Die Übung ,Repmus’ bot eine hervorragende Gelegenheit, das Zusammenspiel boden- und luftgestützter unbemannter Systeme in einem anspruchsvollen NATO-Umfeld zu erproben. Mission Master und Luna NG haben eindrucksvoll gezeigt, wie Technologie und Integration unsere Verteidigungspartner wirksam unterstützen können”.

Fotocredits

© Rheinmetall
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