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Unmanned Systems / Maritime Drones

Unterwasserdrohne für die deutsche Marine: Intec und C2 Robotics kooperieren beim Speartooth LUUV

Mit dem Speartooth LUUV wollen Intec Industrie-Technik und C2 Robotics die deutsche Marine stärken. Die Unterwasserdrohne ist rund elf Meter lang, trägt bis zu eine Tonne Nutzlast und passt in einen Seecontainer.

Speartooth LUUV
© C2 Robotics

Eine Unterwasserdrohne steht im Mittelpunkt einer neuen Partnerschaft: Die Intec Industrie-Technik GmbH und C2 Robotics legen ihre Kompetenzen zusammen, um die deutschen Marine mit modernsten autonomen und unbemannten Systemen zu stärken.

Kern der Zusammenarbeit ist der Speartooth LUUV (Large Uncrewed Underwater Vehicle), ein im maritimen Umfeld schon erprobtes und einsatzbereites Unterwasserfahrzeug. In einer aktuellen Aussendung von Intec heißt es, dass das Fahrzeug „durch hohe Reichweite und Ausdauer, flexible Nutzlast- und Sensorsysteme sowie eine einfache Handhabung durch kleine Teams und kurze Schulungszeiten überzeugt”.

Was die Unterwasserdrohne auszeichnet

Entwickelt hat C2 Robotics den Speartooth für lange Strecken und lange Einsätze unter Wasser. Das Fahrzeug misst knapp elf Meter in der Länge und rund einen Meter im Durchmesser.
Folgende Merkmale nennt das Unternehmen:

  • Bauweise: modular und re-konfigurierbar, mit großen Nutzlast- bzw. Payload-Segmenten.
  • Bis zu einer Tonne fasst das Nutzlast-Segment – etwa für Logistikaufgaben, sodass Nachschub unter Wasser ohne Gefahr für Menschen bis ans Ziel gelangt.
  • Container-Transport: Der Speartooth passt in handelsübliche Seecontainer und kann so vergleichsweise rasch verlegt werden.
  • Wochenlanger autonomer Betrieb ist nach Herstellerangaben möglich – ohne laufenden Operator-Input und ohne Bindung an ein Mutterschiff.
  • Sensorik auf modernstem Stand: Gemeinsam mit Thales Australia wird Sonar-Sensorik integriert, die Autonomie, Zuverlässigkeit und Sicherheit bei Hinderniserkennung und Navigation verbessern soll.
  • Skalierbarkeit im Fokus: Ausgelegt ist die Konstruktion auf hohe Fertigungskapazitäten, kosteneffiziente Produktion und ein im Vergleich zu bisherigen Systemen relativ günstiges Kosten-/Leistungs-Verhältnis.

Daraus ergeben sich mehrere neue Einsatzkonzepte, die von Unterwasser-Aufklärung über die Rolle als Sensor- oder Effektor-Trägersystem bis zur Logistikunterstützung reichen. Damit kommt der Speartooth als Baustein für maritime Autonomiesysteme in Betracht – im Zusammenhang mit technologischer Souveränität und modernen Marine-Fähigkeiten.

Zum Abschluss hält Intec in der Aussendung fest: „Diese Partnerschaft vereint Ingenieurskunst und Robotik-Know-how – für mehr Sicherheit, Effizienz und technologische Souveränität auf See.”

Fotocredits

© C2 Robotics
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