Bodendrohne Ripsaw M3: Schweden ist erster europäischer Kunde von Textron Systems
Erstmals setzt ein europäisches Land auf das unbemannte Gefechtsfahrzeug Ripsaw M3. Die Bodendrohne von Howe & Howe kommt mit Hybridantrieb, offener Systemarchitektur und mehr als 290 Kilometern Einsatzradius.

Den ersten Auftrag aus Europa für die Bodendrohne Ripsaw M3 haben Textron Systems und das Tochterunternehmen Howe & Howe bekanntgegeben. Käufer des unbemannten, hochmobilen Gefechtsfahrzeugs ist Schweden – damit kommt diese neue Generation robotischer Bodensysteme zum ersten Mal in Europa zum Zug.
Das M3 ist Teil der Ripsaw-Familie, einer Reihe modular konzipierter Robotic Ground Vehicles (RGV). Über den Modular Open System Approach (MOSA) können verschiedene Nutzlasten, Steuergeräte und Autonomie-Module rasch eingebunden werden. Auf modernen Gefechtsfeldern, wo es entscheidend auf Anpassungsfähigkeit ankommt, ist das ein wesentlicher Vorteil.
Was die Bodendrohne im Gelände leistet
Angetrieben wird das Ripsaw M3 von einem leistungsstarken Hybridsystem. Zusammen mit großer Bodenfreiheit und einem Raupenlaufwerk aus Composite-Material bleibt das Fahrzeug auch im schwierigsten Gelände sehr beweglich. Sein Einsatzradius beträgt mehr als 180 Meilen, also rund 290 Kilometer.
Sara Willett, Vice President of Programs, hob die Eignung für die Region hervor: „Das RIPSAW M3 ist aufgrund seiner Leistung in extremen Klimazonen und anspruchsvollen Geländebedingungen besonders gut für die Region geeignet”. Als verlässlicher Partner europäischer Streitkräfte wolle man weiterhin in Systeme investieren, die die Sicherheit der Nutzer und den Erfolg von Missionen steigern – darüber freue man sich.
Textron Systems kann auf Jahrzehnte an Erfahrung und mehr als drei Millionen Einsatzstunden unbemannter Systeme in sämtlichen Domänen zurückgreifen. Dieser Hintergrund soll auch künftig bestimmen, wie das Unternehmen robotische Gefechtsfahrzeuge für die Anforderungen der modernen Kriegsführung entwickelt.
Fotocredits
© Textron SystemsWeiterlesen

Loitering Munition Virtus von Stark: Panzerbrigade 45 „Litauen“ erprobt das System bei „Freedom Shield 2026“

Drohnenstationen für die Seeüberwachung: Rift beginnt Tests vor der französischen Küste

Seedrohnen für die Ostsee: Schweden kauft Überwachung von Saildrone als Dienstleistung

Seedrohnen: Eviden stellt mit SMX einen elektromagnetischen Navigationssensor vor

