Drohnenabwehr auf dem ISV: Droneshield bringt DroneSentry-X Mk2 in Fahrzeuge des US-Militärs
Rund 80 Tage vom Auftrag bis zur anfänglichen Einsatzfähigkeit: Im Rahmen des Vertrags mit der JIATF-401 hat Droneshield seine Systeme zur Drohnenabwehr auf Infanterie-Truppentransporter montiert und abnehmen lassen. Drei weitere Einheiten sollen folgen.

Installiert und abgenommen sind die DroneSentry-X Mk2-Systeme für die Drohnenabwehr (C-UAS) auf den Infanterie-Truppentransportern (ISVs) des US-Militärs, wie Droneshield mitteilte. Die Arbeiten erfolgten im Rahmen des bereits zuvor angekündigten Vertrags mit der Joint Interagency Task Force 401 (JIATF-401). Mit ihrem Abschluss hat die Technologie die anfängliche Einsatzfähigkeit erreicht.
Meilenstein nach rund 80 Tagen
Erreicht war dieser Meilenstein etwa 80 Tage nach Vergabe des Auftrags. Droneshield war im Programm für Lieferung, Fahrzeugeinbau, Abnahmetests und Ausbildung des Bedienpersonals zuständig. Eine kürzlich vorgenommene Änderung des Vertrags sieht den Einbau von drei zusätzlichen DroneSentry-X Mk2-Einheiten vor.

Gegen unbemannte Bedrohungen aus der Luft liefert DroneSentry-X Mk2 Erkennung und elektronische Gegenmaßnahmen, montiert auf dem Fahrzeug. Weil es direkt auf dem ISV sitzt, erhalten die Streitkräfte eine Fähigkeit zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeugsysteme (UAS), die sie mobil wie stationär nutzen können – der Schutz reicht damit über etablierte Stützpunkte und feste Infrastruktur hinaus. Die Installation in den Fahrzeugen schlossen die US-Streitkräfte zusammen mit Mitarbeitern von Droneshield ab; außerdem absolvierten sie einen vollständigen Abnahmetest des Systems, bei dem unbemannte Fluggeräte zum Einsatz kamen.
Die UAS-Abwehrfähigkeit muss so schnell einsetzbar sein, wie sich die Bedrohung entwickelt— Nate Webb, Direktor für strategische Projekte bei Droneshield
In etwa 80 Tagen hat unser Team den Weg von der Auftragsvergabe über die Lieferung, die Fahrzeuginstallation, die Abnahmetests mit echten UAS bis hin zur Bedienerschulung zurückgelegt. Das Erreichen der anfänglichen Einsatzfähigkeit ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, was nötig ist, um eine Anforderung an die UAS-Abwehr in eine einsatzfähige Lösung vor Ort umzusetzen.— Nate Webb
Immer stärker bestimmen kleine unbemannte Fluggeräte das Einsatzumfeld. Die Bedrohungen, die sie schaffen, sind mobil und kostengünstig, mit rein stationären Abwehrmaßnahmen kaum zu beherrschen. Sind UAS-Abwehrsysteme auf Fahrzeugen montiert, können die Streitkräfte Erkennung und elektronische Gegenmaßnahmen in der Bewegung mitnehmen. Das schafft eine zusätzliche Schutzebene dort, wo dauerhafte Infrastruktur fehlt oder unpraktikabel ist.
Drohnenabwehr für JIATF-401
Grundlage des JIATF-401-Programms sind mehr als zehn Jahre, in denen sich Droneshield auf die UAS-Abwehr spezialisiert hat, sowie die wachsende Unterstützung des Unternehmens für Anforderungen des US-Verteidigungsministeriums. Entwickelt werden HF-Sensortechnik, elektronische Gegenmaßnahmen, Software für Führung und Kontrolle und KI-gestützte Technologien – für den Einsatz zu Fuß, in mobilen Einheiten und an festen Standorten.
Wir wissen, dass es kein Allheilmittel gibt, um jede Drohnenbedrohung zu bekämpfen, und dass Fähigkeiten zur UAS-Abwehr über die Technologie hinausgehen— Brigadegeneral Matt Ross, US-Armee, Direktor der JIATF-401
Die Bedrohung verändert sich ständig, und unsere Arbeit an der südlichen Grenze ist noch nicht abgeschlossen. Wir werden weiterhin mit dem USNORTHCOM, der JTF-SB und unseren behördenübergreifenden Partnern zusammenarbeiten, um die Fähigkeiten bereitzustellen, die unsere Soldaten benötigen, um der Bedrohung immer einen Schritt voraus zu sein – zusammen mit effektiven Schulungen und Befugnissen, die es ihnen ermöglichen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn sie Drohnenbedrohungen im In- und Ausland bekämpfen.— Brigadegeneral Matt Ross
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