Militärdrohnen bei „Steadfast Dart 2026“: Baykar TB3 startet in Eiseskälte von der „TCG Anadolu“
Erstmals in einer amphibischen Operation und erstmals bei einer NATO-Übung: Die türkische Marine hat bei „Steadfast Dart 2026“ in der Ostsee drei Militärdrohnen vom Typ Bayraktar TB3 vom Deck der „TCG Anadolu“ eingesetzt. Das Großmanöver umfasst rund 10.000 Personen aus 13 Nationen.

Wie rasch die Allianz Streitkräfte zur Unterstützung der kollektiven Verteidigung entsenden und integrieren kann, zeigen NATO-Reaktionsstreitkräfte (ARF) im Ostseeraum bei „Steadfast Dart 26” (STDT26). Die Übung im Jänner und Februar 2026 ist die umfangreichste der NATO – und auch Militärdrohnen spielen darin eine Rolle.
Autonomous mobility in action 🇮🇹🤖
During #SteadfastDart26, an Italian Armed Forces VIKING UGV by Iveco Defence Vehicles moves across snow-covered terrain, highlighting advanced logistics and force protection in demanding conditions.
Built to support troops on the ground, it… pic.twitter.com/V9MDdGbuRp
Beteiligt sind rund 10.000 Personen aus 13 alliierten Nationen. Zu ihnen zählen Italien, Griechenland, Deutschland, Tschechien, Spanien, Litauen, Estland und die Türkei; unterstützt werden sie von Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Polen und dem Vereinigten Königreich.
🇮🇹🇹🇷 Strength in Unity at #SteadfastDart26!🔥
Troops from Italy and Türkiye conducts advanced combined arms training to enhance interoperability and readiness during NATO’s largest exercise of 2026.#NATO. Ready. United💪#WeAreNATO | #StrongerTogether @NATO @SHAPE_NATO… pic.twitter.com/nm6Vk38fb7
Schiffe, Flugzeuge, Fahrzeuge und Sensoren
Auf See kommen 17 Marineeinheiten zum Einsatz, etwa amphibische Landungsschiffe, Fregatten, Minenabwehrschiffe, Zerstörer und U-Boote. In der Luft sind mehr als 20 Flugzeuge beteiligt, unter anderem Eurofighter, F-16 und A400M. Am Boden umfasst die Übung über 1.500 Militärfahrzeuge – von Kampfpanzern, Raketenwerfern und selbstfahrender Artillerie bis zu Schützenpanzern (IFVs) und gepanzerten Mannschaftstransportern (APCs).
Hinzu kommen Mittel für Aufklärung und Überwachung (ISR): unbemannte Luftfahrzeugsysteme (UAS), unbemannte Landfahrzeuge (UGV) sowie elektrooptische und thermische Sensoren. Zum Schutz der Streitkräfte dienen Systeme zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeugsysteme, Ausrüstung für elektronische Kriegsführung und Störsendungen, Täuschkörper sowie Roboter zur Kampfmittelbeseitigung.
Denizlerde ve semalarda millî gücümüzle görev başındayız. 💪🇹🇷
🎯 Steadfast Dart-2026 Tatbikatı
🗓️ 14 Şubat 2026
🌊Baltık Denizi açıkları
TCG Anadolu’ya konuşlu Bayraktar TB-3 SİHA, ilk kez katıldığı bir NATO tatbikatında gemi üzerinden kalkış gerçekleştirerek deniz üzerindeki… pic.twitter.com/U5VbHnLKtR
Türkische Militärdrohnen auf der „TCG Anadolu“
Eine amphibische Einsatzgruppe stellte die Türkei. Ihr Kern ist das amphibische Angriffsschiff „TCG Anadolu” (L-400), das größte Schiff der türkischen Marine. Begleitet wird es vom Kampfunterstützungsschiff „TCG Derya” und den Fregatten „TCG İstanbul” und „TCG Burgazada”. An Bord befinden sich ein amphibisches Marineinfanteriebataillon und drei Bayraktar TB3-Angriffsdrohnen vom türkischen Hersteller Baykar.
✈️ #BayraktarTB3 ⚓️🚀
⚓️ TCG ANADOLU
🛫 Steadfast Dart-2026 NATO Tatbikatı
2️⃣ x MAM-L Salvo Atışı
🎯 Tam İsabet
🛫 Steadfast Dart-2026 NATO Exercise
2️⃣ x MAM-L Salvo Firing
🎯 Bull’s Eye#MilliTeknolojiHamlesi 🌍🇹🇷 pic.twitter.com/wcBrgMduUC
Für die Bayraktar TB3-Angriffsdrohnen war es eine doppelte Premiere: der erste Einsatz in einer amphibischen Operation und zugleich der erste bei einer NATO-Übung. Vom Deck der „TCG Anadolu” aus gestartet, trafen die Bayraktar TB3 ihre Ziele in der Ostsee präzise und kehrten danach erfolgreich auf die „TCG Anadolu” zurück.










Gegenüber der TB2, aus der sie weiterentwickelt wurde, besitzt die TB3 faltbare Flügel, die an Bord von Trägern Platz sparen. Außerdem ist sie auf Kurzstarts und -landungen auf Schiffen optimiert. Bei 14 Metern Spannweite operiert die TB3 mit einem maximalen Startgewicht von 1.450 Kilogramm und einer Nutzlastkapazität von 280 Kilogramm. Ein Turbodieselmotor ermöglicht Flüge von mehr als 24 Stunden und Strecken von rund 2.000 Kilometer. Über Satellitenkommunikation sind Flüge jenseits von Sichtlinienverbindungen möglich – auch unter den harschen Winterbedingungen der Ostsee.
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© Türkei MoD · © NATOWeiterlesen

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