Unternehmen / Unmanned Systems
BAE Systems
Britischer Verteidigungs-, Luftfahrt- und Sicherheitskonzern mit einem wachsenden Portfolio unbemannter Systeme.
London, United KingdomSysteme: Unmanned Systems
Über das Unternehmen
Über BAE Systems
BAE Systems plc ist ein britisches Verteidigungs-, Luftfahrt- und Sicherheitsunternehmen mit Hauptsitz in London und weltweit rund 90.000 Beschäftigten. Die US-Tochter BAE Systems, Inc. beschäftigt etwa 35.000 Menschen und beliefert die US-Regierung.
Der Konzern liefert Produkte und Dienstleistungen für Luft, Land, See und Weltraum, darunter Kampfflugzeuge, gepanzerte Fahrzeuge, Kriegsschiffe und U-Boote, Munition, hochentwickelte Elektronik sowie Lösungen für Nachrichtenwesen und Sicherheit.
Im Februar 2024 übernahm BAE Systems den britischen Hersteller von Schwerlastdrohnen Malloy Aeronautics und gliederte ihn in FalconWorks ein, seine Forschungs- und Entwicklungseinheit für den Luftbereich. Das Unternehmen produziert außerdem die lasergelenkte Rakete APKWS, die zunehmend gegen Drohnen eingesetzt wird.
In den Nachrichten9 Beiträge

Drohnenabwehr mit Mikrowellen und Hochgeschwindigkeitsgeschossen: BAE Systems zeigt MDACS und HPM
Auf der AUSA 2026 in Washington setzt BAE Systems auf zwei Wege gegen Drohnenschwärme und Raketenangriffe: kinetische Wirkung mit MDACS und gerichtete Energie per HPM – ein Doppelansatz für die Drohnenabwehr, zu dem noch keine Aufträge oder Zeitpläne genannt wurden.

Drohnenabwehr gegen Schwärme: EOS und MARSS setzen auf „Human on the Loop“
Mit der Übernahme durch EOS entsteht ein Anbieter schlüsselfertiger Drohnenabwehr. Gründer Johannes Pinl erklärt, warum bei Schwarmangriffen der Mensch nur noch überwacht – und welche Rolle Laser, Kostenlogik und Abfangdrohnen spielen.

Drohnenbekämpfung mit dem Eurofighter: Wie die RAF die APKWS-Rakete in Rekordzeit an die Front brachte
Von der Erprobung bis zum Einsatz vergingen weniger als zwei Monate: Für die Drohnenbekämpfung hat die Royal Air Force ihre Typhoons gemeinsam mit BAE Systems und Qinetiq um die lasergelenkte APKWS ergänzt. Geflogen wird damit bereits von Akrotiri auf Zypern aus und über dem Nahen Osten.

Drohnenabwehr mit 70-Millimeter-Raketen: Belgische F-16 testen FZ275 LGR, die auch das Bundesheer erhält
Für die Drohnenabwehr hat die belgische Luchtmacht bei Lombardsijde an der Nordseeküste die gelenkte Rakete FZ275 LGR von Thales Belgium auf F-16 erprobt. Für Österreich ist das relevant: Dieselbe Waffe soll den AW169MA und den M-346FA des Bundesheeres bewaffnen.

Drohnenabwehr mit dem Eurofighter: BAE Systems schießt erstmals APKWS-II-Lenkflugkörper vom Typhoon
Auf einem britischen Übungsgelände hat ein Typhoon der Royal Air Force erstmals APKWS-II-Lenkflugkörper verschossen. Für die Drohnenabwehr zählt vor allem der Preis: Die Laserlenkwaffe kostet nur einen Bruchteil moderner Luft-Luft-Lenkwaffen.

Drohnenabwehr mit APKWS II: BAE Systems erhält Auftrag der US Air Force für neue Raketenvariante
Laser plus Infrarot im Suchkopf: Für die Drohnenabwehr soll BAE Systems eine neue Variante der APKWS-II-Rakete liefern. Der Rahmen liegt bei rund 122 Millionen Euro, der Lieferauftrag bei rund 56 Millionen. Auch das europäische Gegenstück im Bundesheer wird weiterentwickelt.

Drohnenindustrie: BAE Systems und Turkish Aerospace loten strategische UAS-Allianz aus
Ein Memorandum of Understanding soll BAE Systems und Turkish Aerospace Industries (TAI) bei unbemannten Systemen zusammenführen. Die Drohnenindustrie-Partner teilen sich die Rollen: TAI bringt Entwicklung und Produktion ein, BAE Systems den Vertrieb in Europa.

Drohnen-Startup Hydra Drones: MBDA steigt mit Minderheitsbeteiligung ein
Ein sechsstelliger Betrag fließt vom europäischen Rüstungskonzern MBDA an das britische Drohnen-Startup Hydra Drones. Dessen schwere Transportdrohne Hydra 400 trägt bis zu 400 Kilogramm, ein vollständiger Prototyp soll noch heuer folgen.

Bodendrohne Atlas CCV: BAE Systems Australia zeigt autonomes 8×8-Fahrzeug
Soldaten aus der Gefahrenzone halten und bemannte Schützen- und Kampfpanzer günstiger ergänzen: Mit dieser Bodendrohne setzt BAE Systems Australia auf Autonomie im Gelände wie auf der Straße.