Unmanned Magazine Redaktion
Die Redaktion von Unmanned Magazine berichtet unabhängig über unbemannte Systeme in der Luft, an Land und auf See. Im Mittelpunkt stehen Drohnen, Counter-UAS und Autonomie, ihre Rolle in Verteidigung und Sicherheit sowie die Industrie dahinter.
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Neues Gesetz wirft Fragen zur Drohnenabwehr auf
Mit dem seit März geltenden Resilienz kritischer Einrichtungen-Gesetz (RKEG) müssen Betreiber kritischer Infrastruktur ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krisen und Angriffe deutlich ausbauen. Doch gerade bei der Abwehr von Drohnen bestehen erhebliche rechtliche Unsicherheiten. Darauf weist der auf Verteidigungs- und Sicherheitsrecht spezialisierte Rechtsanwalt Bernhard Müller in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Presse” hin.

Tekever AR5: Portugals Luftwaffe erhält autonome Drohnensysteme samt Bodenstation und Ausbildung
Schon im September sollen die Tekever AR5 an die portugiesische Luftwaffe gehen. Der Vertrag deckt neben den Plattformen auch Bodenkontrollstation, ATLAS-Missionssystem und die Schulung der Bediener ab – für Seeüberwachung, Waldbrandbekämpfung und Küstensicherheit.

Unbemanntes Landfahrzeug statt Rekruten: Südkorea wählt Arion-SMET von Hanwha Aerospace
Weil der Pool an Wehrpflichtigen schrumpft, setzt Südkorea auf ein unbemanntes Landfahrzeug: Die Beschaffungsbehörde DAPA hat sich im Juli für den Arion-SMET von Hanwha Aerospace entschieden. Global Data sieht darin vor allem eine Antwort auf den Personalmangel.

Minenabwehr: Frankreich bestellt im Programm Slam-F zwölf weitere Drohnen
Mit zusätzlichen Über- und Unterwasserdrohnen und gecharterten Trägerschiffen will Frankreich seine Minenabwehr vergrößern. Umgesetzt wird Slam-F gemeinsam mit Großbritannien, Belgien und den Niederlanden.

Kizilelma: Serienversion S2 feuert in Çorlu erstmals scharf aus dem internen Waffenschacht
Teber-82 von Roketsan und Tolun von Aselsan trafen ihre Ziele direkt: Baykar hat bei der Kizilelma den internen Waffenschacht integriert. Das unbemannte Kampfflugzeug soll so auch dichte Luftverteidigung durchdringen.

Drohnenabwehr mit der Rafale: DGA schließt Integration lasergelenkter 68-Millimeter-Raketen ab
Günstige Drohnenabwehr statt teurer MICA-Raketen: Rafale-Piloten sollen Drohnen wie Shahed-Typen künftig mit 68-Millimeter-Lenkflugkörpern bekämpfen. Ladac hat die Erprobung durchlaufen, eine erste Teilfähigkeit folgt in Kürze.

Drohnenkäfig in München: Universität der Bundeswehr eröffnet Anlage für Flugversuche
40 Meter breit, 20 Meter hoch und tief: Im neuen Drohnenkäfig der Universität der Bundeswehr München sollen Schwärme, Drohnenabwehr und Flüge unter GNSS-Störung erforscht werden.

Unbemannte Überwasserfahrzeuge für ASW-Fregatten: Niederlande vergeben Entwurf an Dutch Naval Design
Zwölf Meter lang, eines pro ASW-Fregatte: Für die Königlich Niederländische Marine werden unbemannte Überwasserfahrzeuge entworfen. Den Auftrag hat Dutch Naval Design, parallel wurden Dipping-Sonare von Thales beschafft.

Drohnenschwärme mit gemeinsamem „Gehirn“: Airbus lässt KI-Software MARS auf der ILA Berlin 2026 fliegen
Statt eines Piloten pro Drohne nur noch ein Missionsmanager: Airbus Defence and Space will Drohnenschwärme über die KI-gestützte MARS Autonomy Suite führen. Auf der ILA Berlin 2026 flogen zwei Primoco One 150 damit eigenständig.

Langstreckendrohne Reliant: Quantum Systems hebt Nutzlast an und integriert Mosaic UXS
Bis zu 9 Kilogramm Nutzlast, vernetzte Multi-Domain-Einsätze und eine Lieferkette ohne chinesische Bauteile: Quantum Systems hat die Langstreckendrohne Reliant in einer neuen Generation deutlich weiterentwickelt.

Drohnenabwehr für Asien: ST Engineering gewinnt mehrere neue Aufträge außerhalb Singapurs
Militär und Betreiber kritischer Infrastruktur in Asien setzen auf die Drohnenabwehr von ST Engineering. Der Konzern aus Singapur meldet mehrere neue Aufträge und verweist auf die steigende Nachfrage nach integrierten Lösungen.

Kampfdrohnen aus der Ukraine für Tests in den USA: Absichtserklärung ebnet Weg zu engerer Kooperation
Ukrainische Kampfdrohnen sollen zur Erprobung durch das US-Militär in die USA kommen. Laut RFE/RL ist es das erste Abkommen dieser Art – und es könnte später auch eine gemeinsame Produktion auf US-Boden ermöglichen.
