Camcopter S-100 für die EMSA: Schiebel unterstützte Küstenwache über La Manche und Nordsee
Belgische und französische Seebehörden erhielten Hilfe aus der Luft: Im Auftrag der EMSA flog Schiebels Camcopter S-100 von Gris-Nez aus – von Such- und Rettungseinsätzen bis zur Messung von Emissionen.

Mit dem Einsatz des Camcopter S-100 beauftragte die Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) das Unternehmen Schiebel. Über La Manche und dem südlichen Teil der Nordsee half das unbemannte Luftfahrzeugsystem (UAS) belgischen und französischen Seebehörden bei vielfältigen Küstenwachaufgaben, Emissionsmessungen eingeschlossen.
Als Basis diente das Koordinationszentrum für die Seenotrettung (MRCC) in Gris-Nez (Departement Pas-de-Calais). Angefordert werden konnte der S-100 von beiden Ländern; geflogen wurde in einem Luftraum, den die Zivilluftfahrtbehörde abhängig vom jeweiligen Gebiet validiert hatte. Das UAS leistete Beiträge zu maritimer Sicherheit, Suche und Rettung, Seeraumüberwachung und Umweltschutz und half bei Seeunfällen sowie Katastrophen.
Sensorausstattung des Camcopter S-100
An Bord trug der betriebsbereite S-100 dafür mehrere Sensoren: einen Trakka TC-300 als elektrooptisch/infraroten Sensor (EO/IR), einen Explicit Mini Sniffer zur Emissionsüberwachung, einen Becker Avionics BD406 Emergency Beacon Locator, einen Empfänger für das Automatic Identification System (AIS) und einen Mode-S Transponder ADSB out.
Hans Georg Schiebel, Vorsitzender der Schiebel Group, erinnert: „Wir unterstützen die EMSA seit dem Jahr 2018”. Er fügt hinzu: „Der Camcopter hat auch bei mehreren Such- und Rettungseinsätzen geholfen, spart wertvolle Reaktionszeit und ermöglicht ein schnelles und effizientes Scannen großer Gebiete auch nach sehr kleinen Objekten und Anomalien auf See.”
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